Midrasch zu Pirkei Avot 4:1
בֶּן זוֹמָא אוֹמֵר, אֵיזֶהוּ חָכָם, הַלּוֹמֵד מִכָּל אָדָם, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים קיט) מִכָּל מְלַמְּדַי הִשְׂכַּלְתִּי כִּי עֵדְוֹתֶיךָ שִׂיחָה לִּי. אֵיזֶהוּ גִבּוֹר, הַכּוֹבֵשׁ אֶת יִצְרוֹ, שֶׁנֶּאֱמַר (משלי טז) טוֹב אֶרֶךְ אַפַּיִם מִגִּבּוֹר וּמשֵׁל בְּרוּחוֹ מִלֹּכֵד עִיר. אֵיזֶהוּ עָשִׁיר, הַשָּׂמֵחַ בְּחֶלְקוֹ, שֶׁנֶּאֱמַר (תהלים קכח) יְגִיעַ כַּפֶּיךָ כִּי תֹאכֵל אַשְׁרֶיךָ וְטוֹב לָךְ. אַשְׁרֶיךָ, בָּעוֹלָם הַזֶּה. וְטוֹב לָךְ, לָעוֹלָם הַבָּא. אֵיזֶהוּ מְכֻבָּד, הַמְכַבֵּד אֶת הַבְּרִיּוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (שמואל א ב) כִּי מְכַבְּדַי אֲכַבֵּד וּבֹזַי יֵקָלּוּ:
Ben Zoma sagt [] Weil er nicht lange lebte und nicht zum Rabbiner geweiht wurde, nannten sie ihn beim Namen seines Vaters, ebenfalls "Ben Azzai". Der Name beider war Shimon)]: Wer ist weise? [dh, wer ist es wert, sich seiner Weisheit zu rühmen?] Einer, der von allen Menschen lernt, [auch von denen, die kleiner sind als er. Denn da er nicht eifersüchtig auf seine Ehre ist und von den Geringeren lernt, wird gesehen, dass seine Weisheit dem Himmel zuliebe und nicht der persönlichen Herrlichkeit dient], wie geschrieben steht (Psalm 119: 99): "Von allen meinen Lehrer, ich wurde weise, "[gefolgt von", denn Ihre Zeugnisse waren ein Gespräch mit mir. " Das heißt, ich habe die Tora von allen meinen Lehrern gelernt, auch von denen, die kleiner sind als ich, und bin nicht um meine Ehre besorgt. Denn deine Zeugnisse waren Gespräche mit mir, alle meine Absichten waren dem Himmel zuliebe. Ebenso] Wer ist stark [und würdig, sich seiner Stärke zu rühmen]? Einer, der seine (böse) Neigung unterwirft, wie geschrieben steht (Sprüche 16, 32): "Größer ist, wer seinen Zorn zurückhält als der Held und der Herrscher seines Geistes, als der Eroberer einer Stadt." [(Was vorausgeht, ist eine oberflächliche Darstellung.) Es ist so zu verstehen: Groß ist das Zurückhalten des Zorns, das aus der Stärke der Unterdrückung der (bösen) Neigung (und nicht aus der Schwäche der eigenen Natur) resultiert. Und in ähnlicher Weise regiert [groß] den eigenen Geist, wenn er vom Eroberer einer Stadt kommt, dh von einem König, der nach der Eroberung einer Stadt die Rebellen vor sich hat und "seinen Geist regiert" und sie nicht tötet. ] Wer ist reich [und würdig, sich seines Reichtums zu rühmen]? Einer, der sich über sein Los freut, wie es geschrieben steht (Psalm 18: 2): "Wenn du die Mühe deiner Hände isst, hast du Glück und es geht dir gut."—Sie haben Glück in dieser Welt und es ist gut für Sie in der kommenden Welt. Wer wird geehrt? Einer, der andere ehrt. [Denn wenn man die drei oben genannten guten Dinge verdient (Weisheit, Stärke und Reichtum), wird man in den Augen G-ttes und des Menschen in sich selbst geehrt, auch wenn die Menschen ihn (offensichtlich) nicht wegen ihnen ehren—Die Tanna fügt daher hinzu: Wenn jemand diese drei Mittelstücke besitzt und in sich selbst geehrt wird, was sollte er tun, um (offensichtlich) von anderen geehrt zu werden? Lass ihn sie ehren!] Wie geschrieben steht (1. Samuel 2:30): "Denn ich werde diejenigen ehren, die mich ehren, und diejenigen, die mich verachten, werden verflucht sein." [Der Rest folgt erst recht: Wenn der Heilige gesegnet ist, ehrt er, der König der Ehre, der alles auf dieser Welt zu seiner Ehre geschaffen hat, diejenigen, die ihn ehren—wie viel mehr (sollte) Fleisch und Blut (sollte)! "Und diejenigen, die mich verachten, werden verflucht sein"—woher wir die Demut des Heiligen ableiten, gesegnet sei er. Er sagte nicht "Ich werde meine Spötter verfluchen", aber sie werden verflucht sein "—von ihnen selbst. Und er ist mehr um die Ehre von Zaddikim besorgt als um seine eigene! nämlich. (Genesis 12: 3): "Und diejenigen, die dich verfluchen (Abraham), werde ich verfluchen."]